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Sparen für Kinder: So fängt man an

Das Vermögen der deutschen Kinder ist einige Milliarden schwer. Viele Eltern entscheiden sich nämlich schon recht kurz nach der Geburt für eine Geldanlage, sodass ein finanzielles Kissen für die Schule, die Ausbildung, den Führerschein oder auch für das erste eigene Auto geschaffen werden kann. Des Weiteren kann man mit einer Geldanlage für den Nachwuchs auch Steuern sparen. Doch wer für sein Kind Geld auf die Seite legen will, der sollte diverse Maßnahmen berücksichtigen, damit es nicht zum realen Geldwertverlust kommt. Denn heutzutage sind nicht alle Anlagen automatisch gewinnbringend.

Sichere Produkte führen schon lange nicht mehr zum gewünschten Ziel

Eine sichere Geldanlage kann heutzutage kaum noch empfohlen werden. Das liegt an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Doch niedrige Zinsen sind kein Grund, warum man nicht Geld auf die Seite legen sollte - am Ende geht es nur um die Frage, welche Geldanlage heutzutage noch gewinnbringend ist. Sparbücher, Tages- oder auch Festgeldkonten sind es nicht - Aktien hingegen schon.

Warum heute nur noch die Börse empfohlen werden kann

Zu Beginn geht es um die Frage, wie viel Risiko man eingehen möchte. Wer sich für Tagesgeld, Festgeld oder das (wirklich nicht mehr zu empfehlende) Sparbuch entscheidet, der darf sich über extrem sichere Produkte freuen, muss sich aber eingestehen, dass diese nicht gewinnbringend sind. Aufgrund der Tatsache, dass die Zinssätze hier bei unter 1,0 Prozent liegen (Ausnahme: Festgeld bei mehrjähriger Laufzeit), tritt der sogenannte reale Geldwertverlust ein. Gewinnbringende Veranlagungen sind zwar „riskant“ - mit der richtigen Diversifikation, also Risikostreuung, wird man jedoch, bei Verfolgung eines langfristigen Sparziels, einen Gewinn verbuchen werden. Die letzten Jahrzehnte an der Börse haben nämlich eindrucksvoll gezeigt, dass es zwar immer wieder Abstürze gab, jedoch am Ende jene Anleger auf der Siegerstraße gelandet sind, die einen langen Atem hatten. Tipp: Broker wählen, der ein Depot für Minderjährige anbietet - so kann etwa das Consors Junior Depot gleich auf den Namen des Kindes eröffnet werden.

Eltern sollten immer einen Vergleich durchführen

Wer sich für eine Geldanlage interessiert, der sollte die unterschiedlichen Produkte miteinander vergleichen und nicht nur auf die möglichen Gewinne achten, sondern auch auf die Gebühren. Jene sollten nämlich so gering wie möglich ausfallen, damit die Rendite nicht aufgefressen wird.

 

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